Künstler der Malerei…

Farben,Formen und Strukturen, der Expressionistische Stil mit einfachen Formen…
meine  Entdeckungsreise zu Künstlergruppen in der Malerei.

kunst

 
Mein  Weg zu „Alexej von Jawlensky“
 

 

Kunsthalle Bremen Blauer Reiter 
DER BLAUE REITER

„Der Klang von Farben und Formen “

 
Ich lernte diese Künstlergruppe im März 2000  in der Kunsthalle in Bremen kennen und lieben.
Die Künstlergemeinschaft „Der Blaue Reiter“ wird 1911 von Wassily Kandinsky und Franz Marc in München gegründet. Es ist eine lose verbundene Gruppe
von Malern, die sich schon aus den Zeiten der Zugehörigkeit der „Neuen Künstlervereinigung München“ kennen. Weitere Mitglieder sind Alexej von Jawlensky,
Paul Klee, August Macke, Gabriele Münter und Marianne Werefkin. Lyonel Feininger kommt 1913 dazu.

Die Herkunft des Namens „Blauer Reiter“ ist nicht eindeutig geklärt. Er könnte sich ableiten von der Vorliebe für die blaue Farbe (Marc)
und der Vorliebe für Reiter (Kandinsky)

Es gibt auch eine andere Version. Da die Künstlergruppe in München und in Murnau/Obb. lebte und malte,
wählten sie sich den “ Heiligen Georg“  als Schutzpatron und nannten sich “ Der Blaue Reiter “ .
Ihre neue Kunst sollte sich im Galopp die Welt erobern.

Die Künstler des Blauen Reiters sind vielseitig gebildet und an der Philosophie interessiert.
Aber trotz aller Neigungen geht es ihnen nur um das Malen, das Sichtbarmachen ihrer Gefühle.
Nicht mehr der Gegenstand ist wichtig, sondern die Bildkomposition, die Farbe und die Form.
Beim Betrachten der Bilder soll die „Seele zum Schwingen gebracht werden“.

Mich faszinierten diese Künstler! Ihre Bilder und deren Audruck durch die kräftigen Farben. Besonders die Porträts von dem adligen Russen Alexey v. Jawlensky.

Er ließ sich fesseln von den Augen der Menschen die er malte. Kraftvolle schwarze Linien markierten Kopf, Nase, Mund und Augen.
Die Farben, rotgelbgrün und blau… wurden in seinen Bildern intensiv eingesetzt! Immer wieder hält der Blick mich fest !

„Seine Bilder brachten auch meine Seele zum Schwingen.“

In der Romanbiographie von Barbara Krause

“ Der blaue Vogel auf meiner Hand “    Marianne Werefkin und Alexey Jawlensky . Erfährt man sehr viel über das
spannungsreiche Verhältnis der beiden Künstler. Eine bewegende Lebensgeschichte von Aufopferung und Eigenständigkeit, von Leidenschaft und Kunst.
30 Jahre lebte Marianne mit Jawlensky in einer unkonventionellen Beziehung, bis er sie verliess. Was wäre Jawlensky ohne sie geworden, die die Gruppe
“ Blaue Reiter “ mit inspirierte?

1864-1941 

Alexey v. Jawlensky Selbstbildnis

Alexej von Jawlensky
Maler
1864
13. März: Alexej von Jawlensky wird in Torschok (Gouvernement Twer, Rußland) als Sohn des Obersten Georgi von Jawlensky
 und dessen Frau Alexandra (geb. Medwedewa) geboren. Er ist das fünfte Kind einer Familie aus russischem Erbadel.

1869
Aufgrund der Dienstversetzung des Vaters zieht die Familie nach Neswish (bei Minsk, Weißrußland).

1874
Die Mutter zieht mit den Kindern nach Moskau, um ihnen eine adäquate Ausbildung zu bieten.

1877
Entsprechend der Familientradition kommt Jawlensky an eine Kadettenschule in Moskau.

1880
Er besucht die Moskauer Weltausstellung und begeistert sich für die Malerei. Fortan geht er jeden Sonntag in die Tretjakow-Galerie
und beginnt in seiner Freizeit zu zeichnen. In der Schule werden Bilder von ihm gerahmt und im Klassenzimmer ausgestellt.

1882
Der Tod des Vaters bringt die Familie in finanzielle Schwierigkeiten. Die Hoffnung auf das geplante Studium an einer Kunstakademie
muß Jawlensky zunächst aufgeben. Er tritt in die Moskauer Militärhochschule ein, besucht aber weiterhin regelmäßig die Tretjakow-Galerie.

1884
Als Leutnant wird er einem Moskauer Infanterieregiment zugeordnet. Er mietet sich ein Zimmer bei einem Maler, durch den er Kontakt zu weiteren Künstlern
findet. Seinen Urlaub verbringt er mit anderen Malern auf Landschaftsfahrten

Da in Moskau für einen Offizier der Besuch einer Kunstakademie verboten ist, bemüht Jawlensky sich um eine Versetzung nach St. Petersburg.
Zur Vorbereitung auf die Aufnahmeprüfung kopiert er Bilder aus der Tretjakow-Galerie.

1889
Er wird nach St. Petersburg versetzt. Nach der bestandenen Aufnahmeprüfung an der Kunstakademie erhält er die Erlaubnis zum Besuch der Akademie
neben seiner Militärlaufbahn.

1890-1895
Jawlensky macht die Bekanntschaft zahlreicher anerkannter Künstler. Er besucht regelmäßig die Eremitage und das Museum für moderne russische Kunst.

1891
Er schließt Freundschaft mit der Malerin Marianne von Werefkin (1860-1938), die als Vertreterin des Realismus bekannt ist.

1895
Auf einer Künstlerfahrt lernt er über Werefkin die vierzehnjährige Helene Nesnakomoff, Tochter eines Unternehmers, kennen.
Sie werden ein Paar und verbringen mehrere Monate gemeinsam mit Zeichnen und Malen.

1896
Mit Werefkin und der Tochter seines vorgesetzten Generals unternimmt Jawlensky eine mehrmonatige Reise durch Deutschland,
Belgien und Holland. Sie besuchen Galerien und Museen in Dresden, Berlin, Brüssel und Antwerpen und reisen über Paris und London zurück.
Er tritt aus der Armee aus und erhält eine regelmäßige Pension, die ihm eine Karriere als Künstler ermöglicht.
Aus Unzufriedenheit mit der Akademieausbildung übersiedelt Jawlensky mit den befreundeten Malern Igor Grabar (1871-1960)
und Dimitri Kardowsky (1866-1943) sowie Werefkin und Nesnakomoff nach München. Er bezieht gemeinsam mit den beiden Frauen eine Wohnung
und besucht die Azbè-Schule. Werefkin gibt das Malen auf und protegiert Jawlenskys Karriere.

1897
Er lernt an der Schule Wassily Kandinsky kennen. Beide verbindet fortan eine enge Freundschaft.

1899
Jawlensky unternimmt mit Werefkin, Grabar und Kardowsky eine Studienreise nach Venedig. Nach seiner Rückkehr verläßt er die Azbè-Schule
und beginnt als freier Maler zu arbeiten.

1901
Bei einem Besuch in Rußland erkrankt er an Typhus und fährt zur Kur auf die Krim.

1902
In München arbeitet Jawlensky an Aktstudien, denen meist Nesnakomoff und deren jüngere Schwester Modell stehen.
Auf Anregung von Lovis Corinth schickt Jawlensky ein Gemälde an die Berliner Secession, das dort ausgestellt wird.
Der Sohn Andreas wird geboren. Er bleibt das einzige Kind Nesnakomoffs und Jawlenskys.

1903
Jawlensky und Werefkin reisen in die Normandie und nach Paris.
Er lernt in München den Graphiker Alfred Kubin (1877-1959) kennen.

1904
In seinem Sommeraufenthalt in Reichertshausen (Oberbayern) malt Jawlensky eine Reihe von Landschaftsgemälden.

1905
Auf der Ausstellung im Pariser „Salon d’Automne“ ist Jawlensky mit sechs Werken vertreten.

1905/06
Reisen nach Frankreich, wo er sich mit den Werken von Paul Cézanne, Paul Gauguin (1848-1903), Vincent van Gogh (1853-1890) ´
und Henri Matisse (1869-1954) auseinandersetzt. Letzteren lernt er persönlich kennen und beschäftigt sich mit dessen Stil des Fauvismus.

1906
Jawlensky reist nach St. Petersburg, um neun seiner Werke auszustellen.
Den Sommer verbringt er in Wasserburg/Inn (Bayern), wo er vor allem Landschaftsbilder und Porträts malt.
Er entwickelt seinen expressionistischen Stil mit einfachen Formen und starker Expressivität.

1908
Zusammenarbeit mit Werefkin und Kandinsky im Atelier von Gabriele Münter in Murnau am Staffelsee.

1909
Nach einem weiteren Sommer mit Malerfreunden initiiert Jawlensky gemeinsam mit Werefkin, Kandinsky, Münter und Kubin
die „Neue Künstlervereinigung München“. Kandinsky wird Erster Vorsitzender, Jawlensky sein Vertreter. Es folgt eine erste Kollektivausstellung
der Gruppe, die große Kritik bei Publikum und Rezensenten hervorruft.

1910
Ausstellungen in Kiew und Odessa

1911
Jawlensky besucht Franz Marc in Sindelsdorf (Oberbayern). Während eines Sommeraufenthalts in Prerow/Darß malt Jawlensky seine bekanntesten Landschaftsbilder mit starker und leuchtender Farbgebung.
Erste Einzelausstellung in der Ruhmeshalle in Barmen (bei Wuppertal).

1912
Austritt aus der „Neuen Künstlervereinigung“ und Anschluß an den von Kandinsky und Marc gegründeten “ Blauen Reiter“.
Jawlensky schließt enge Freundschaften mit den von ihm bewunderten Paul Klee und Emil Nolde.

1913
Auf der von Herwarth Walden (1878-1941) organisierten Futuristen- und Expressionisten-Ausstellung in Budapest und Lemberg (heute: Lwow, Ukraine)
werden 41 Gemälde von Jawlensky gezeigt.

1914
Jawlensky tritt der „Neuen Münchener Secession“ bei.
August: Bei Beginn des Ersten Weltkriegs wird Jawlensky aufgefordert, innerhalb von 48 Stunden Deutschland zu verlassen.
Er siedelt in die Schweiz nach St. Prex am Genfer See über und verliert den Kontakt zu den Münchner Künstlern.

1914-1917
Obwohl er kein Atelier mehr hat, arbeitet er weiter an Landschaftsvariationen.

1917
Gemeinsam mit seiner Familie und Werefkin siedelt er nach Zürich über. Er verkehrt dort mit Wilhelm Lehmbruck und den Dadaisten Hans Arp, Hugo Ball (1886-1927) sowie Paul Cassirer.

1918
Mit seiner Familie und Werefkin bezieht Jawlensky ein großes Haus in Ascona (Italien). Er beginnt mit der konstruktivistischen Bilderserie  der „Abstrakten Köpfe“.

1920
Obwohl er nach Deutschland zurückkehren möchte, lehnt er eine Berufung als Professor an das Bauhaus nach Dessau ab, weil er Kunst für nicht lehrbar hält.
In Locarno trifft er mit Rainer Maria Rilke zusammen.

1921
Nach langen Konflikten trennt sich Jawlensky von Werefkin. Er zieht allein nach Wiesbaden und bereitet eine Ausstellung seiner Werke vor.

1922
Nesnakomoff folgt ihm nach Wiesbaden, wo sie heiraten. Er arbeitet in der Folgezeit vorrangig an den „Abstrakten Köpfen“.

1924
Gemeinsam mit Kandinsky, Klee und Lyonel Feininger gründet er die Gruppe „Die Blauen Vier“, deren erste Ausstellung in San Francisco stattfindet.

1925
Auf einer Rundreise in Deutschland trifft er mit George Grosz zusammen.

1927
Erste Symptome einer schweren Arthritis (Gelenkentzündung).

1928
Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten eröffnet Jawlenskys Frau einen Schönheitssalon in Wiesbaden.

1929
Gründung der „Jawlensky-Gesellschaft“, deren Mitglieder gegen jährliche Zahlungen Anspruch auf zukünftige Bilder haben.

1930
Starke Schmerzzustände zwingen ihn zu Klinikaufenthalten in Stuttgart und Piestany (Tschechoslowakei, heute: Slowakei). Jawlensky beantragt die deutsche Staatsbürgerschaft mit Verweis auf seine Mitgliedschaft in verschiedenen deutschen Künstlervereinigungen. Er macht die Bekanntschaft von Karl Schmidt-Rottluff.

1932
Hohe Arztrechnungen und die Schließung des Schönheitssalons bringen Jawlensky in finanzielle Bedrängnis.

1933
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten erhält Jawlensky Ausstellungsverbot in Deutschland. Er schickt vermehrt Bilder zu Ausstellungen in die USA.
Mehrere Kuren verlaufen ergebnislos, Jawlenskys Zustand verschlechtert sich.

1934
Die zunehmende Lähmung von Hand- und Kniegelenken zwingt ihn, in sehr kleinen Bildformaten zu malen.
Er arbeitet an den „Meditationen“ genannten abstrakten Porträts. Jawlensky wird aufgrund seiner Mitgliedschaft in deutschen Künstlervereinigungen deutscher Staatsbürger.

1935
Auf einer Reise in die Schweiz besucht er Klee in Bern und beginnt, seine Memoiren zu diktieren.

1937
65 seiner Werke werden beschlagnahmt und als „entartet“ diffamiert. Während eines Aufenthalts in München besucht er die Ausstellung “ Entartete Kunst“, wo auch einige seiner Werke gezeigt werden.
Jawlensky ist gehunfähig und verläßt kaum noch sein Studio. Er beendet seine Memoiren.

1938
Aufgrund der vollständigen körperlichen Paralyse muß er das Malen aufgeben, er bleibt fortan an das Bett gefesselt. Diktat von Briefen an Freunde und Bekannte.

1941
15. März: Alexej von Jawlensky stirbt in Wiesbaden.

Der Sturm Haus Coburg

Im Juni 2000 begegnete er mir in den Strassen von Delmenhorst. Mit vielen Plakaten ( Bildnis der Mazedonierin )  von Alexey Jawlensky wurde für die „Sturm“ Ausstellung Städtische Galerie Delmenhorst, Haus Coburg geworben.

Mazedonierin Plakat k.

Natürlich besuchte ich diese Ausstellung und beim Betrachten der Mazedonierin kam mir der Gedanke, dieses Bild als Vorlage für ein Bild (Gipsrelief ) zu nehmen.

Voller Spannung ging ich an meine Vorbereitungen. Presssholzplatte, Gips und die richtigen Farben auswählen. Als Vorlage diente mir der Prospekt vom Haus Coburg.
Würde es mir gelingen, die Schwingungen auf meine Arbeit zu übertragen?

Nach vielen spannungsvollen Arbeitsstunden, hier mein Ergebnis….

Gipsrelief Mazedonierin UB

Nach der Sturm Ausstellung wurde in der Presse über die Mazedonierin  heiss diskutiert!

Die Mazedonierin macht Ärger…Fälschung in „Sturm“ Ausstellung?

Mazedonierin wird nicht untersucht. Der Besitzer hatte die Mazedonierin vor der Ausstellung nicht auf ihre Echtheit prüfen lassen. Der Marktwert der „Mazedonierin“ -als „echter Jawlensky“-wird auf etwa 1,5 Millionen Mark  ( 2000) geschätzt. War zu lesen.

Ich habe mir meine “ Mazedonierin“ mit etwas Gips-Farben-Lack und Spachtel erarbeitet…ich freue mich immer wieder darüber! Verkauft wird sie auch nicht!  Täglich kann ich mich bei ihren Anblick erfreuen! Auch wenn sie keine echte Jawlenksky ist.

Jetzt wurde ich mutig…ich versuchte mich aufs Neue! Es folgten : Der Frauenkopf und die Spanierin.

Frauenkopf A. Jawlensky v.1912

                            (Frauenkopf ,1912) auch von A. Jawlensky

 

Diese Farben schienen mir sehr düster! Bei meinem Bild wollte ich einen Versuch starten und andere Farben (U.B.) einbringen.

 

Frauenkopf Gipsrelief v. U.B.

 So sieht mein Versuch aus…

 

 

Dieses Gipsrelief (Spanierin nach Alexey Jawlensky 1911) fertigte ich nach einer Vorlage/ Abbildung aus dem Buchband v. Umschau/Braus Verlag an.

 Ein interessanter Buchband .

Titel-Alexey Jawlensky Reisen Freunde Wandlungen

In diesem Bildband mit Text, kann der Kunstfreund alle Werke betrachten.

Fast 10 Jahre beschäftigte ich mich mit dem  Hobby-Gipsreliefs bis es vorerst zurückgestellt werden mußte. Das kleine Atelier stand nicht mehr zur Verfügung. Ein neues konnte bis heute nicht gefunden werden.

 

Kleiner Rückblick

Delmenhorster Kreisblatt
Mittwoch, 18.Mai 2005

Ideen erfolgreich umsetzen

 

 Gipsrelief U.B.

 

Rote Lippen und dicke Nanas

 Das Duo „Creativteam“  haben spezielle Kunstformen entwickelt. Gips spielt dabei eine entscheidende Rolle. Das Experimentieren mit Formen, Farben und Strukturen hat es ihnen angetan. Seit sieben Jahren befasst sich das „
Creativteam“ mit der Produktion von Objekten, bei denen Gips sowie Acryl- oder Porzellanfarben eine besondere Rolle spielen.“Wir Modellieren und Malen„, erläutert der pensionierte Ingenieur B.

 
Weserkurier
Die Tageszeitung für Bremen und Niedersachsen
vom 5.Oktober 2000

Mit Zahnarzt-und Fischbesteck

Das Creativteam modeliert mit Zahnarzt und Fischbesteck,
und einem Fischmesser, beides vom Flohmarkt. Den Gips tragen sie mit der Rückseite eines Schälmessers auf,die Strukturen modellieren sie mit dem Lineal oder einem Bratenwender, und den Gips rühren sie in Joghurtbechern an.Von unserer Redakteurin Kirstin Witte-Abrashi

(Dieser Artikel ist nicht Vollständig von mir aufgezeichnet. Soll nur einen kleinen Einblick geben)

DIE BLAUEN REITER  IN  BADEN-BADEN

Museum Frieder Burda Baden-Baden

Der Blaue Reiter
Marc, Macke, Kandinsky, Münter, Jawlensky
27. Juni 2009 – 11. Oktober 2009

Aus dem Lenbachhaus in München kommt eine umfassende Auswahl an Werken der Künstlergruppe
„Der Blaue Reiter“ nach Baden-Baden.
Ab dem 27. Juni werden im Museum Frieder Burda so berühmte Werke wie Franz Marcs „Blaues Pferd I“ von 1911,
August Mackes „Hutladen“ von 1913, Alexej von Jawlensky’s „Bildnis des Tänzers Alexander Sacharoff“ von 1909
und Gabriele Münters „Jawlensky und Werefkin“  von 1909 zu sehen sein. Insgesamt 80 Gemälde der,
neben der „Brücke“ , wichtigsten Künstlervereinigung des 20. Jahrhunderts in Deutschland.

Ergänzt wird die Ausstellung von einer Auswahl an Schwarz-Weißfotografien von Gabriele Münter aus der
gemeinsamen Zeit mit Wassily Kandinsky, die sie von 1902-1914 auf Reisen anfertigte. Sie dokumentieren sehr private Momente aus dem Leben der beiden Künstler, sind aber auch von hohem künstlerischem Wert.
In der Ausstellung im Museum Frieder Burda sind viele Porträts, die die Künstler voneinander malten, Ansichten des gemeinsamen Schaffensortes Murnau und verschiedene Lebenssituationen der Freunde und Mitglieder des Blauen Reiter zu sehen. Zusammen geben sie der Ausstellung einen erzählerischen Ton, der viel von den sehr persönlichen Beziehungen der Künstler untereinander preisgibt und das Gefühl vermittelt, die Künstler nicht nur als Maler sondern auch als Privatmenschen kennenzulernen. Die Fotos Gabriele Münters verstärken diesen Eindruck noch zusätzlich.
Die Künstler des Blauen Reiter liebten das Malen in der freien Natur und drückten das Gesehene und Erlebte in farbstarken Bildern aus, die oft Tiere und Landschaften zum Thema haben. Die Museumsarchitektur von Richard Meier unterstreicht diese Thematik auf natürliche Weise: die großen Fenster und immer wieder andere Blickwinkel durch Öffnungen im Gebäude erlauben dem Betrachter ein direktes Nachvollziehen der Verbindung von Kunst und Natur.

Schon lange gab es den Wunsch, eine Ausstellung zum Blauen Reiter im Museum Frieder Burda zu zeigen.
Durch die großzügige Leihgabe aus dem Lenbachhaus in München wird dieser nun Realität.
Einige der wichtigsten Bilder der Sammlung Frieder Burda, unter anderem Gemälde von Gerhard Richter,
waren lange Zeit als Leihgaben in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus München zu sehen.
Nun kommt im Rahmen dieser freundschaftlichen Verbundenheit  die umfangreichste Leihgabe an Werken des Blauen Reiter, die das Lenbachhaus je gemacht hat, nach Baden-Baden. Während der Generalsanierung der Städtischen Galerie im Lenbachhaus, die sich über drei Jahre erstreckt, ist dies nun die einzige Möglichkeit die große Gemäldesammlung des Blauen Reiter in Deutschland zu sehen.

Kuratoren: Helmut Friedel, Direktor / Annegret Hoberg, Sammlungsleiterin, Lenbachhaus München

Zur Ausstellung erscheint im Hatje Cantz Verlag (Ostfildern) ein umfangreicher Katalog (232 Seiten, 193 Abbildungen)
mit Texten von Frieder Burda, Helmut Friedel, Annegret Hoberg und Matthias Mühling.
Erhältlich im Museum und im Buchhandel.
ISBN 978-3-7757-2496-8
Im Museum:
Sonderpreis während der Ausstellung: 24,80 €

Ich konnte diese Ausstellung leider nur virtuell besuchen.

Mein besonderes Interesse galt natürlich “ Alexey Jawlensky“

 

Gelber Topf 1930 Alexey v. Jawlensky2

Alexej von Jawlensky
Gelber Topf

1930
49,7 x 35,7 cm
Öl auf leinenstrukturiertem Papier, aufgezogen auf Karton
signiert unten links ´A. Jawlensky´, datiert unten rechts ´30´
  • Alexej von Jawlensky: Reisen, Freunde, Wandlungen (Katalog), Museum am Ostwall, Dortmund 1998, Abb. S. 281
  • Sammlung Frieder Burda (Katalog der Eröffnungsausstellung), Ostfildern-Ruit 2004, Nr. 7, Abb. S. 21

Meine Taschenbuch Empfehlung…

Taschenbuch  V. Barbara Krause

 

 

 

 

 

 

 

 

  Bis bald…Creava

 

 

Die vollständigen Berichte der Presse findet Ihr in meiner Homepage

   

Ulli Homepage

 

 

 

 

 

www.ursula-baesse.de

http://www.ursula-baesse.de/kunst.htm

wenn Ihr noch Fragen habt klickt auf den Briefkasten.

 

 

 

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Dieser Werk bzw. Inhalt ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.

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14 Gedanken zu “Künstler der Malerei…”

  1. Als ich mir die Reisebilder von Prag angesehen hatte – musste ich kurz grübeln. Irgendwie kommt mir dein Mann irgendwie bekannt vor. Allerdings keine Ahnung warum und woher.

    Holland war bestimmt auch klasse. Ich finde das echt toll, was ihr da so per Perdes erstrampelt. 🙂 Ein Kumpel fährt auch immer mit dem Fahrrad in Urlaub.

    Deine Webseite werde ich mir nochmal in Ruhe ansehen. Als Ex-Delmenhorster ist Varrel ja quasi heimatnah und somit kleiner Blick nach Hause 😉

  2. Ja… Marc und seine blauen Pferde 😉 Das sind aber auch die einzigen Bilder, die mir von Marc gefallen. Ansonsten steh ich eher auf Mucha und Klimt.

    *ooh* Delmenhorster Kreisblatt… lange nicht mehr meine Heimatzeitung gelesen 😉

  3. Hello wery nice site !!!

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  4. creava sagte:

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  7. Moin moin, lieber Helmut,

    herzlichen Dank für Dein dickes Lob!!!!

    Es freut mich natürlich sehr, wenn andere Leser Gefallen an meinen Hobbys haben.

    Für mich persönlich ist es eine große Freude auf diesem Gebiet „KREATIV“ sein zu können.

    Herzliche Grüße nach Hamburg
    Ulli (CREAVA)

    PS. Die Gestaltung von meinem“ Creava-Blog“
    erfüllt mich mit sehr viel Freude 🙂

  8. Helmut Haas sagte:

    Liebe Ulli, lieber Horst,

    es ist ein Genuß in Creava`s Blog zu stöbern. Ich denke, so mancher, der sich nicht unbedingt mit den verschiedenen Kunstrichtungen näher beschäftigt, erhält von Euch vielerlei Anregungen und Lust auf „Mehr“. Dafür herzlichen Dank.

    Viele Grüße

    Helmut

  9. horstva sagte:

    Liebe Ulli,
    obwohl ich alles im Detail mit erlebt habe, ist es für mich interessant zu lesen.
    Dir ist eine sehr ansprechende, informative Darstellung gelungen.

    Herzlichen Glückwunsch
    Dein Horst

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